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01:00 Zeitung: Berlin und Paris vereinbaren Steuergrundsätze
Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs haben sich nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe) auf erste Grundsätze für eine einheitlichere Besteuerung von Unternehmen in beiden Ländern verständigt. Ziel sei es, den Bürokratieaufwand und die damit verbundenen Kosten der Betriebe zu senken, Doppelbesteuerungen wie auch doppelte Nichtbesteuerungen zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Europa insgesamt zu erhöhen, hieß es in Verhandlungskreisen. Zu den diskutierten Optionen zählt unter anderem eine Senkung des Körperschaftsteuersatzes in Frankreich von heute 33,3 Prozent auf das durchschnittliche deutsche Unternehmenssteuerniveau von 29,5 Prozent (Körperschaftsteuer plus Gewerbesteuer). In Deutschland wiederum könnten die konzerninterne Gewinn- und Verlustverrechnung sowie die Bereitstellung von Kapital zwischen verschiedenen Gesellschaften einer Unternehmensgruppe steuerlich erleichtert werden. Außerdem sollen Eigentümer von Personengesellschaften in größerem Umfang als bisher Verluste ins Vorjahr rückübertragen können. Im Gespräch ist eine Verdopplung des sogenannten Sockelbetrags von bisher 511.500 auf eine Million Euro. Die Kabinette beider Länder hatten am Montag bei einer gemeinsamen Sitzung in Paris ein von den Finanzministerien erarbeitetes "Grünbuch" zur Kenntnis genommen. Darin werden die Steuersysteme analysiert und "Konvergenzfelder" identifiziert. Bis zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags im Januar 2013 wollen Berlin und Paris aus den jetzt vereinbarten Grundsätzen ein fertiges Konzept erarbeiten. Dieses soll dann in den Folgemonaten gesetzgeberisch umgesetzt werden.
00:37 Kreise: Lufthansa will durch Personalabbau sparen
Die Lufthansa will ihr Sparziel von 1,5 Milliarden Euro offenbar unter anderem über einen Personalabbau in noch unbekannter Größenordnung realisieren. Das kündigte Lufthansa-Chef Christoph Franz am Montag vor Führungskräften des Konzerns an, wie die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Teilnehmerkreise berichtet. Demnach soll die operative Rendite der Fluggesellschaft langfristig auf acht Prozent gesteigert werden. Neben Personalabbau ist auch eine straffere Konzernstruktur angedacht, bei der einige Konzerntöchter Teile ihrer bisherigen Eigenverantwortung abgeben müssen. Am Dienstag will die Lufthansa die Arbeitnehmervertreter über die Umbaupläne von Franz informieren.
00:31 Kraft: SPD wird Hollande in Frankreich unterstützen
Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft kündigt eine persönliche Unterstützung des französischen, sozialistischen Präsidentschaftsbewerber Francois Hollande durch die SPD-Führung an. "Die SPD wird natürlich auch die französischen Sozialisten vor Ort im Wahlkampf unterstützen. Diese gegenseitige und grenzüberschreitende Unterstützung war in der Vergangenheit in der Familie der europäischen Sozialdemokratie immer eine Selbstverständlichkeit", sagte Kraft der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Die Wahlkampfhilfe von Bundeskanzlerin Merkel für Frankreichs Präsident Sarkozy werde eher den Sozialisten helfen, mutmaßt Kraft. "Insofern sehen wir das gelassen." Dass Frankreichs Präsident Sarkozy die Arbeitsmarktreformen von Ex-SPD-Kanzler Gerhard Schröder zum Vorbild erklärte habe, "freut uns", sagte die SPD-Vizechefin. Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich finden am 22. April dieses Jahres statt. Sollte keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erreichen, folgt am 6. Mai eine Stichwahl.
00:22 Gysi für Evakuierung der Assad-Familie aus Syrien
Kurz vor der Syrien-Reise des russischen Außenministers Sergej Lawrow hat sich Linke-Fraktionschef Gregor Gysi für eine Evakuierung der Familie von Machthaber Baschar al Assad ausgesprochen. "Jeder Schritt, der die Situation in Syrien entspannt, vor allem Zivilisten schützt und einen Krieg gegen Syrien verhindert, ist zu begrüßen", sagte Gysi der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Zu diesen Schritten gehören nach seinen Worten "auch Kompromisse wie die Unterbringung der Familie Assad in einem anderen Land". Während die Bundesregierung die bestehenden und geplanten Sanktionen gegen das Land noch verschärfen will, wandte sich Gysi nachdrücklich dagegen. "Die Sanktionen sind schon deshalb falsch, weil sie die Situation nicht entspannen, sondern zuspitzen", betonte Gysi. Zuspitzungen führten aber nicht zu weniger, sondern zu mehr Gewalt.
00:10 Umfrage: Jeder vierte Deutsche hat ein Smartphone
Gut ein Viertel (26 Prozent) der Deutschen nutzt ein Smartphone. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Ergebnisse einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Demnach besitzen bei den unter 30-Jährigen sogar mehr als die Hälfte (58 Prozent) ein Smartphone. Ebenfalls 26 Prozent der Nutzer sorgen sich um die Sicherheit im mobilen Internet bei der Nutzung von Apps. 82 Prozent fühlen sich von App-Anbietern nicht ausreichend über die Verwendung ihrer persönlichen Daten informiert - 36 Prozent stört es, dass Smartphones über die aktivierte Ortungsfunktion jederzeit den Aufenthaltsort feststellen können. Die beliebtesten Funktionen bei Smartphones sind laut Umfrage E-Mails lesen und Nachrichten über soziale Netzwerke austauschen. So checken 70 Prozent der Männer und 55 Prozent der Frauen täglich oder mehrmals die Woche ihre E-Mails auf dem Handy. 52 Prozent der Männer und 61 Prozent der Frauen tauschen sich in sozialen Netzwerken aus. Zudem ergab die Umfrage, dass 79 Prozent der Nutzer schon einmal Apps auf ihr Smartphone heruntergeladen haben.
00:07 T-Systems will Arbeitsanteil in Billiglohnländern erhöhen
T-Systems, die IT-Tochter der Deutschen Telekom, will viel mehr Arbeit in Ländern mit niedrigen Löhnen erledigen lassen. Das sagt Reinhard Clemens, Vorstand der Deutschen Telekom AG und Leiter von T-Systems, der "Rheinischen Post"(Dienstagausgabe). "Aktuell erledigen Programmierer und Techniker in Ländern mit besonders günstigen Löhnen rund ein Viertel der Arbeit, 2015 sollte dieser `Offshore-Anteil` bei 40 bis 50 Prozent liegen. So entfällt hierzulande ein entsprechender Anteil - bei Freiberuflern und Partnerfirmen, aber auch Mitarbeitern." Gleichzeitig beschrieb es Clemens als "Kraftakt", eine Milliarde Euro bis 2015 einzusparen, indem zusätzlich unter dem Dach der T-Systems die gesamte interne Computertechnik der Telekom zusammengezogen wird. Betriebsbedingte Kündigungen schloss Clemens aus: "Wenn wir Personalumbau machen, dann ist der auch sozialverträglich." Zusätzlich kündigte Clemens an, eine Reihe neuer "Cloud-Dienste" zur Cebit zu starten und den TV-Dienst-"Entertain" künftig auch für das Handy nutzbar zu machen: "Telekom-Kunden können unser TV-Angebot `Entertain` bald mobil bekommen und dann Filme auch auf ihrem Smartphone anschauen, egal von welchem Gerätehersteller es ist."
00:04 Bahr will Pflege-WGs mit über 20.000 Euro fördern
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will die Gründung von Wohngemeinschaften pflegebedürftiger Patienten künftig finanziell erheblich fördern. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) erklärte Bahr, für solche Pflege-WGs würden jeweils Tausende Euro bereitgestellt. In einer WG mit vier Bewohnern könnten demnach an Sach- und Geldleistungen in Pflegestufe 1 bis zu 3.400 Euro pro Monat zur Verfügung stehen. "Die Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben. Deshalb sind neue Wohnformen für Pflegebedürftige, die noch keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung brauchen, gefragt. Das ist eine Alternative zwischen Pflege zu Hause und Heim", sagte Bahr der Zeitung. Zusätzlich sei ein "Initiativprogramm von 30 Millionen Euro" aufgelegt worden, um Umbauten, z.B. im Badezimmer, finanzieren zu können. "Dies sind bis zu 2.500 Euro einmalig pro WG-Bewohner. Maximal könnte eine vierköpfige Wohngruppe 10.000 Euro bekommen zur bestehenden Förderung von 10.000 Euro, also reden wir über 20.000 Euro, die dann bei Gründung einer Pflege-WG zur Verfügung stehen", betonte Bahr. Für das Budget brauche er keine Zustimmung des Finanzministers, betonte der Gesundheitsminister: "Dafür brauche ich keinen Segen des Finanzministers, das wird aus Beitragsgeldern finanziert. Damit können langfristig auch Kosten gespart werden, weil weniger Menschen in die teurere Heimpflege gehen müssen. Es ist also eine Investition." Zudem solle Deutschland "über ein Bündel von Maßnahmen" pflegefest gemacht werden. Bahr sagte der "Bild-Zeitung": "Pflege muss schon früh ein Thema sein. Familien und auch die Schule sind gefordert." Es ginge um Wertevermittlung, Familien und Angehörige bräuchten Unterstützung. "Wir müssen uns um einander kümmern, es geht um gesellschaftlichen Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement."
23:53 Ölkonzern Shell will "spürbar" in den deutschen Markt investieren
Der niederländisch-britische Ölkonzern Shell will verstärkt in sein deutsches Tankstellennetz investieren und dabei unter anderem die Tankstellenshops umbauen. "Wir werden in unser Shopgeschäft spürbar investieren", sagte Joerg Wienke, Shell-Tankstellenchef für Deutschland, Österreich und die Schweiz, der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). Zahlen nannte er nicht, es seien aber "signifikante Investitionen". Dieses Jahr will Shell bis zu 100 Stationen umrüsten, in zwei bis drei Jahren soll der Umbau des Tankstellennetzes fertig sein. Allerdings wird dies nicht an allen 2.100 Shell-Stationen geschehen, am Ende soll es "mehrere Hundert" modernisierte Tankstellenshops geben. Die Shops sollen wie Coffeeshops aussehen und mit Sitzecken und WLan-Anschlüssen für Laptops ausgestattet werden. Bezüglich der Gastronomie will Shell mit McDonalds zusammenarbeiten. "Die Ölkonzerne wollen vom Trend her lieber weniger, aber dafür leistungsstarke Stationen haben. Sie passen ihre Strategie dem schrumpfenden Markt an", ordnet Rainer Wiek, Branchenexperte und Chefredakteur des Energie Informationsdienstes in Hamburg, die Shell-Investitionen ein. Shell liefert sich seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Aral um die Marktführerschaft und liegt derzeit rund einen Prozentpunkt hinter der blauen Marke. "Wir haben im Tankstellenmarkt eine starke Position. Ob wir damit die Nummer eins oder zwei sind, ist für uns nicht so wichtig", sagte Shell-Manager Wienke der "Welt". In dem schrumpfenden Geschäft will Wienke stärker wachsen als der Markt, Shell will also anderen Tankstellenketten Marktanteile abnehmen. Vor fünf Jahren hat schon einmal Esso, die deutsche Tankstellenmarke des US-Riesen Exxon, versucht, Tankstellenshops attraktiver zu machen. Doch das Konzept "on the run", was "auf die Schnelle" heißen soll, wurde bis heute nur an 55 von knapp 1100 Stationen ausprobiert.
23:28 Urheberrecht: Tschechien verzichtet vorerst auf ACTA-Ratifizierung
Tschechien will das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) vorerst nicht ratifizieren. Wie ein Regierungssprecher am Montag bestätigte, solle der Vertragstext zunächst näher analysiert werden. Tschechien ist damit nach Polen das zweite Land, welches die Ratifizierung des am 26. Januar von der Europäischen Union (EU) unterzeichneten Abkommens aussetzt. Polens Ministerpräsident Donald Tusk nannte unter anderem die einseitige Ausrichtung zugunsten der Urheber und die Vernachlässigung der Internetnutzer als Begründung für diesen Schritt. Mithilfe von ACTA, einem multilateralen Abkommen, an dem die USA, die EU, Japan und mehrere weitere Länder beteiligt sind, sollen internationale Standards im Kampf gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen etabliert werden. Damit das Abkommen in Kraft treten kann, ist eine Ratifizierung in den einzelnen Ländern nötig. Bislang haben mehrere Staaten unterschrieben, aber kein einziger hat den Vertrag bereits ratifiziert. Kritiker befürchten derweil den Gebrauch des Abkommens als Mittel zur Beschränkung der Freiheit im Internet und für Zensur. Außerdem wird die Geheimhaltung von Details der Vertragsverhandlungen bemängelt. Dadurch dass beispielsweise die Verhandlungsprotokolle nicht veröffentlicht würden, sei es auch den Parlamenten nicht möglich, den genauen Vertragsinhalt und seine Bedeutung zu erfassen. Vor allem im Internet formiert sich aus diesen Gründen seit einiger Zeit starker Widerstand. Seit Ende Januar gibt es zudem in Polen Massendemonstrationen gegen ACTA und am kommenden Samstag sind europaweit zahlreiche Proteste geplant.
22:19 Dow Jones schließt mit leichten Verlusten
Der US-Aktienindex Dow Jones hat den Montagshandel mit leichten Verlusten beendet. Der Index lag zum Handelsende bei 12.845,13 Punkten. Die Verluste entsprechen einem Minus von 17,10 Punkten oder 0,13 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Der DAX hatte im elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Montag nahezu unverändert geschlossen. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 6.764,83 Punkten berechnet, was einem Minus von 0,03 Prozent entspricht.
22:11 2. Bundesliga: 1860 München schlägt Energie Cottbus mit 2:0
Im letzten Spiel des 20. Spieltages der 2. Fußball-Bundesliga hat die Mannschaft von 1860 München am Montagabend Energie Cottbus mit 2:0 (1:0) geschlagen. In einer zunächst ausgeglichenen und auf beiden Seiten offensiven Partie gelang dem Münchener Lauth in der 35. Minute der Führungstreffer per Kopf. Kurz vor Schluss konnte Lauth dann aus sieben Metern zum 2:0-Endstand verdoppeln. Die Münchener verbleiben mit dem sechsten Sieg in Folge weiter im oberen Tabellendrittel auf dem sechsten Platz. Energie Cottbus, nun seit fünf Spielen sieglos, belegt den elften Rang. An der Tabellenspitze steht Fortuna Düsseldorf, gefolgt von Eintracht Frankfurt und dem SC Paderborn. Schlusslicht ist Hansa Rostock, hinter dem FC Ingolstadt und dem Karlsruher SC. Die weiteren Ergebnisse des 20. Spieltages: Dynamo Dresden - Greuther Fürth 3:1, Paderborn - Union Berlin 3:2, MSV Duisburg - FSV Frankfurt 1:2, Alemannia Aachen - FC St. Pauli 2:1, FC Ingolstadt - Fortuna Düsseldorf 1:1, Karlsruher SC - Erzgebirge Aue 2:1, VfL Bochum - Hansa Rostock 2:1, Eintracht Frankfurt - Eintracht Braunschweig 2:1.
21:10 Iran verbannt US-Fernsehserie "Die Simpsons"
Anhänger der US-Fernsehserie "Die Simpsons" im Iran müssen sich künftig in Verzicht üben. Wie die iranische Tageszeitung "Sharq" am Montag berichtet, dürfen sowohl die Serie als auch der Film im Land nicht mehr ausgestrahlt werden. Zudem bestehe auch ein Verkaufsverbot für Merchandising-Artikel wie Puppen. Gründe für die Entscheidung zum Ausstrahlungs- und Verkaufsstopp sind nicht bekannt. Der Iran bemüht sich jedoch seit der Revolution von 1979 um ein Zurückdrängen westlicher Einflüsse auf die Kultur des Landes. Vor einigen Tagen erst war der Verkauf von Barbie-Puppen verboten worden. Westliche Haarschnitte, Kleidung, Musik und Filme gelten bei der Regierung in Teheran generell als unerwünscht. Mit bislang knapp 500 Folgen in 23 Staffeln sind "Die Simpsons" die am längsten ausgestrahlte US-Zeichentrickserie.
20:39 Michelle Hunziker verlässt "Wetten, dass...?"
Michelle Hunziker, bislang Co-Moderatorin bei "Wetten, dass...?", steht für eine Fortsetzung der ZDF-Unterhaltungssendung nicht mehr zur Verfügung. "Ich folge meinem Bauchgefühl, Wetten dass...? gemeinsam mit Thomas Gottschalk zu verlassen", erklärte die 35-Jährige gegenüber dem Mediendienst "kress". Die Zeit bei "dieser großartigen Show" habe ihr "riesigen Spaß gemacht" und sie sei sehr dankbar dafür, der Zeitpunkt für den Abschied sei jedoch richtig, so Hunziker weiter. Die Schweizerin hatte seit Oktober 2009 als Co-Moderatorin gemeinsam mit Thomas Gottschalk vor der Kamera gestanden. Gottschalk hatte das erfolgreiche ZDF-Format von 1987 bis 1992 und dann erneut ab 1994 moderiert. Die letzte Show mit ihm und Hunziker war am 3. Dezember 2011 ausgestrahlt worden. Die Nachfolgesuche erweist sich als schwierig, bislang konnte noch kein neuer Moderator präsentiert werden.
19:51 US-Forscher entwickeln Kontaktlinsen mit integriertem Display
Die Forschungsorganisation der US-Streitkräfte Darpa arbeitet derzeit an der Entwicklung von Kontaktlinsen mit integriertem Display. US-Medienberichten zufolge sollen diese speziellen Haftschalen Informationen direkt auf das Auge des Trägers projizieren. "In den letzten Monaten haben wir Erfolge bei Kontaktlinsen für mobile Anwendungen wie Smartphones, Spiele und Mediaplayer verzeichnen können und Forschungen im Bereich der hoch-auflösende Panorama- und Realitätstechniken vorangetrieben", erklärte ein Vertreter der federführenden US-Firma. In Zukunft solle es zudem möglich sein, die Linsen auch direkt in das Auge zu implantieren. Die Virtual-Reality-Kontaktlinsen könnten vor allem bei Militär Verwendung finden.
19:36 Merkel und Sarkozy fordern Sonderkonto für Griechenland
Deutschland und Frankreich haben den Druck auf Griechenland erhöht und ein Sonderkonto zur Schuldentilgung des Landes vorgeschlagen. Über dieses Konto könnten griechische Schulden künftig abgebaut werden, erklärten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy nach gemeinsamen Regierungskonsultationen in Paris. Auf das Konto sollten griechische Staatseinnahmen fließen, die Regierung Griechenlands solle jedoch keinen Zugriff haben. Damit sollen Investoren die Sicherheit erhalten, regelmäßig an ihre Zinsen zu kommen. Merkel und Sarkozy riefen Griechenland zudem in deutlichen Worten dazu auf, die zugesagten Reformen umzusetzen. "Wir, Deutschland und Frankreich, sagen unseren griechischen Freunden gemeinsam, dass jetzt Entscheidungen getroffen werden müssen und dass das Geld so lange nicht freigegeben wird, wie diese Entscheidungen nicht getroffen worden sind", erklärten die beiden Politiker. Noch am Montag trifft die Troika mit Griechenlands Ministerpräsident Lucas Papademos zusammen. Das Spitzentreffen der Regierungskoalition in Athen wurde auf Dienstag verlegt. Die griechischen Gewerkschaften riefen für den gleichen Tag zu einem weiteren Generalstreik auf.
19:27 Zeitung: Opel erhält neuen Aufpasser aus den USA
Die Führungsmannschaft des Autoherstellers Opel wird einem Medienbericht zufolge weiter umgekrempelt. Nach Informationen des "Handelsblatts" (Dienstagsausgabe) wird der Präsident der amerikanischen Autogewerkschaft UAW, Bob King, im März in den Aufsichtsrat des Autoherstellers aus Rüsselsheim einrücken. Damit würde innerhalb kurzer Zeit der fünfte neue Vertreter aus den USA in das Kontrollgremium der deutschen Tochter einziehen. GM hatte erst jüngst seine Entwicklungschefin Mary Barra als neue Kontrolleurin zur defizitären Europa-Tochter entsandt. Erst Ende November hatte GM-Vizechef Stephen Girsky den Vorsitz im Opel-Aufsichtsrat übernommen. Mit ihm waren auch die GM-Manager Tim Lee und Dan Ammann ins Kontrollgremium eingezogen. Ein Opel-Sprecher lehnte einen Kommentar zu den Informationen ab.
18:47 Zeitung: Anleger lassen sich von Hängepartie um Griechenland nicht irritieren
Die Hängepartie in der Griechenlandkrise verbreitet bei Anlegern offenbar keine Sorgen mehr. "Anleger spekulieren auf ein Ende mit Schrecken", sagte Patrick Hussy vom Frankfurter Researchinstitut Sentix dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Laut einer Umfrage des Researchinstituts vom Wochenende unter knapp 1.000 Anlegern sehen 48 Prozent der institutionellen Investoren mehr Chancen - und nur 30 Prozent mehr Risiken im Vorfeld der Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern. Dabei geht es um einen Schuldenschnitt oder um die Pleite des defizitären Eurolandes. Auch bei den befragten Privatanlegern überwiegt der Optimismus und der Glaube an ein Ende mit Schrecken. 39 Prozent der Privaten sehen mehr Chancen, 34 Prozent mehr Risiken. Ein Ausbreiten der Schuldenkrise auf andere Länder wie Portugal, Italien oder Spanien steht für die Mehrheit nicht auf der Agenda.
18:33 Super-Bowl-Niederlage: Gisele Bündchen tröstet Ehemann Tom Brady
Topmodel Gisele Bündchen, Frau von New England Patriots-Quarterback Tom Brady, hat ihren Ehemann nach dessen Niederlage im Super Bowl gegen die New York Giants getröstet. Die 31-Jährige umarmte den Football-Spieler nach der Partie innig vor laufenden Kameras. Außerdem nahm sie ihn vor den Journalisten in Schutz und sagte, dass Brady nicht gleichzeitig werfen und fangen könne. Zudem gab sie den Receivern der Patriots die Schuld an der Niederlage. "Ich kann nicht glauben, dass sie den Ball so oft fallen ließen", so Bündchen. Die New England Patriots mussten sich am Sonntagabend mit 17:21 gegen die New York Giants geschlagen geben. Bündchen ist seit 2009 mit Brady verheiratet.
18:30 Wetter: Im Osten vereinzelt Schnee
In der Nacht zum Dienstag breiten sich die dichten Wolken von Osten kommend bis zu Mitte aus. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Dazu fällt in der Osthälfte vereinzelt geringfügiger Schneefall. Sonst ist es vielfach klar. Dabei sinkt die Temperatur auf -13 bis -20 Grad, in der Mitte und im Süden teils auch noch darunter. Am Dienstag breiten sich die Wolkenfelder aus Osten weiter westwärts aus. Am längsten sonnig bleibt es noch im äußersten Westen. Dort kommen die Wolkenfelder erst in der zweiten Tageshälfte an. Sonst fällt bei teils wechselnder, teils dichter Bewölkung zeitweise geringfügiger Schneefall. Die Temperaturmaxima liegen im Norden zwischen -7 und -3 Grad. Sonst werden meist nur -12 bis -8 Grad erreicht, in den Mittelgebirgen bleibt es zum Teil noch kälter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost. Auf den Berggipfeln und in exponierten Küstenlagen sind vereinzelt starke Böen möglich. In der Nacht zum Mittwoch bleibt es meist stärker bewölkt und besonders von der Mitte bis in den Süden kommt es zeitweise zu geringfügigem Schneefall. Etwas weniger Wolken gibt es in Schleswig-Holstein und später im Südosten. Die Tiefstwerte liegen im Norden bei -10 bis -5 Grad. Sonst gibt es wieder strengen Frost zwischen -10 und -15 Grad. Im höheren Bergland und am Alpenrand sind auch wieder bis nahe -20 Grad möglich. An der See und auf den Berggipfeln sind weiterhin starke Böen aus Nordost möglich. Am Mittwoch ist der Himmel anfangs teils noch stärker bewölkt. Schnee fällt aber kaum noch. Im weiteren Tagesverlauf nehmen die Wolken immer mehr ab, gebietsweise ist es dann nur noch gering bewölkt. Dabei steigt die Temperatur im Norden und Westen auf -6 bis -1 Grad. Von der Mitte bis in den Süden bleibt es kälter mit -8 bis -5 Grad, im höheren Bergland um -10 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Nordost, auf den süddeutschen Berggipfeln sind einzelne starke Böen möglich. In der Nacht auf Donnerstag ist es wechselnd, in der Westhälfte teils auch nur gering bewölkt. In der zweiten Nachthälfte ziehen von Nordosten und Osten her dichtere Wolkenfelder mit etwas Schnee heran. Die Temperatur sinkt im Norden auf -10 bis -5 Grad, weiter nach Süden gibt es erneut strengen Frost mit -10 bis -15 Grad, lokal auch noch darunter.
18:06 Saarland: Autoknacker finden totes Kind in Kofferraum
Im saarländischen Merzingen haben drei Autoknacker am frühen Montagmorgen einen toten Säugling im Kofferraum eines Autos gefunden. Das teilte die örtliche Polizei. Der stark verweste Leichnam war in Tücher gewickelt in einem Rucksack aufbewahrt worden. Die Halterin des Autos, eine 23-Jährige, gab bei der Polizei an, dass ihr Baby bei der Geburt im Juni gestorben sei. Die psychisch labile Frau hätte sowohl die Schwangerschaft als auch die Geburt verdrängt und verheimlicht, sagte sie aus. Der Pkw war seit September an der gleichen Stelle abgestellt. Eine Obduktion des Kindes ist bereits im Gange, gestaltet sich jedoch aufgrund des schlechten Zustandes der Leiche als schwierig. Nach Absprache der Polizei mit der Staatsanwaltschaft bleibt die Mutter vorerst auf freiem Fuß.
17:40 DAX schließt nahezu unverändert
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Montag nahezu unverändert beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 6.764,83 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,03 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von RWE, Deutsche Börse AG und K+S zu finden. Am Ende der Liste standen die Aktien von Henkel, Metro und Deutsche Post.
17:14 Freiburgs Innenverteidiger Krmas erleidet Muskelfaserriss
Der SC Freiburg muss mehrere Wochen auf seinen tschechischen Innenverteidiger Pavel Krmas verzichten. Wie die Breisgauer am Montag mitteilten, erlitt der 31-Jährige am Sonntag in der Partie gegen Werder Bremen einen Muskelfaserriss in der Wade. Krmas hatte sich die Verletzung ohne Einwirkung des Gegners zugezogen. Freiburg schaffte in der Partie gegen die Bremer dank Toren von Cedrick Makiadi und Jonathan Schmid ein 2:2-Unentschieden. Die Treffer für Werder erzielte Claudio Pizarro. Krmas könnte in der Freiburger Abwehr durch Neuzugang Fallou Diagné ersetzt werden, der in der Partie gegen Mainz die Rote Karte gesehen hatte.
17:06 Norwegischer Attentäter Breivik fordert sofortige Freilassung
Der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik hat bei seinem ersten Haftprüfungstermin am Montag seine sofortige Freilassung gefordert. Das rechtspsychiatrische Gutachten über ihn bezeichnete der 32-Jährige als "lächerlich". Das Gericht verlängerte die Untersuchungshaft für Breivik bis zur Prozesseröffnung am 16. April. Der Norweger, der mit Anzug und Krawatte im Gerichtssaal erschien, streckte den anwesenden Journalisten seine gefesselten Hände entgegen. Der 32-Jährige hatte zuvor einer Live-Übertragung des Haftprüfungstermins zugestimmt, was die Richterin aber verbot. Der Haftprüfungstermin erregte großes Medieninteresse, rund 160 Journalisten waren anwesend. Breivik hatte im vergangenen Juli zunächst im Regierungsviertel von Oslo mit einer Autobombe acht Menschen getötet. Anschließend erschoss er in einem Sommerlager der regierenden Arbeiterpartei auf der Insel Utöya 69 Menschen. Der Prozess gegen Breivik soll am 16. April beginnen.
16:46 USA schließen Botschaft in Syrien
Nach dem Scheitern der UN-Resolution gegen Syrien haben die USA ihre Botschaft in dem Land geschlossen und ihre diplomatischen Vertreter abgezogen. Das teilte das US-Außenministerium am Montag mit. Hintergrund des Schrittes sei die angespannte Sicherheitslage in Syrien. Zudem habe die syrische Regierung um Präsident Baschar al-Assad zusätzliche Schutzmaßnahmen für die US-Botschaft in Damaskus verweigert, so das US-Außenministerium. Die Entscheidung bedeute jedoch nicht den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern, hieß es weiter. Russland und China hatten am Samstag eine UN-Resolution im Sicherheitsrat durch ihr Veto blockiert. Nach Angaben der syrischen Opposition griffen Regierungstruppen auch am Montag weiterhin die Stadt Homs an. Die Truppen von Assad sollen dort am Wochenende ein regelrechtes Massaker angerichtet haben. In unterschiedlichen Medienberichten ist zwischen 260 und mehr als 300 Toten die Rede. Seit Beginn der Proteste gegen Assad im März 2011 sind in Syrien nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 5.600 Menschen ums Leben gekommen.
16:36 Sohn von David Beckham ist schon ein Frauenheld
Der zwölf Jahre alte Sohn von Fußballer David Beckham schaut schon den Mädels hinterher. "Es ist angsteinflößend, wie erwachsen Brooklyn bereits ist", sagte Beckham dem Magazin "Telegraph". Auch die Interessen seines Sohnes hätten sich verändert, er wolle viel mit seinen Freunden zusammensein, klagte der Los Angeles Galaxy-Star und Ehemann von Ex-Spice Girl Victoria Beckham. Brooklyn hat drei Geschwister: den neunjährigen Romeo, den sechsjährigen Cruz und die sechs Monate alte Harper. Beckham ist zudem froh, dass die drei Brüder bestimmt auf sein Töchterchen aufpassen würden, wenn sie mal ein Teenager ist. Der Fußballprofi ist seit Juli 1999 mit Viktoria Beckham verheiratet und lebt derzeit in Los Angeles.
© dts Nachrichtenagentur